Organisationswahlen

Wegmarken für die Zukunft

Fachgruppenkonferenz: Anträge

Wegmarken für die Zukunft

Gewerkschaftpolitische Impulse gesetzt

Die AKV Konferenz hat am zweiten Tag, den 24.2.2015, insgesamt 14 Anträge behandelt und 13 davon beschlossen.

Antragskommission berät Empfehlungen Herbing BuFGKo AKV 2015 Antragskommission  – Antragskommission berät Empfehlungen

Berlin | Gleich 6 Anträge thematisieren die berufliche Bildung in der Verwaltung. So wird unter anderem eine Diskussion zum Status des Ausbildungsberufes Verwaltungsfachangestellte, eine qualitative  Überarbeitung der sogenannte Angestelltenlehrgänge A1 Lehrgänge nach erwachsenenpädagogischen Kriterien gefordert und auch eine Verwaltungsfortbildung für Angestellte zum höheren Dienst mit einem dem Master vergleichbaren Niveau. 

Eine Antrag, der eine Resolution für die Ausbildung Verwaltungsfachangestellten und die Klärung des Verhältnisses zum Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement forderte, wurde als zeitlich überholt nicht verhandelt. Hintergrund war, dass das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen die Gleichstellung der beiden Ausbildungsberufe bereits erklärt hatte.

Ein wichtiger Antrag kam von den Ordnungsdiensten. Hier wird eine einheitliches Qualifizierungssystem über einen bundesweiten Tarifvertrag gefordert und es soll ähnlich wie bei Berufsbildungsausschüssen in den Innenministerien der Länder ein paritätisches Gremien geben, worin die Qualifikationsbedingungen und die Prüfungen für die Ordnungsdienste festgelegt werden.

Gleich drei Anträge kamen aus dem Bereich Reinigung. So wird in einem Antrag die Abschaffung der abweichenden Stufenlaufzeit in der EG 1 gefordert. Ein weiterer Antrag fordert, dass Reinigungskräfte in der EG 2 einzugruppieren sind und ein Antrag fordert ver.di auf, sich für eine einheitliche Beratungsstelle Gebäudereinigung bei der DGUV einzusetzen.

 Zur Digitalisierung in der Verwaltung und der neu eingeführten Behördenrufnummer D115 fordert ein Antrag, dass sich ver.di mit dieser Thematik intensiver befassen muss.

Zwei Anträge beziehen sich auf innerorganisatorische Fragen. So beinhaltet ein Antrag die Forderung, dass bei ver.di das Prinzip einzuführen ist, dass jeweils nur ein Fachbereich für eine Dienststelle zuständig ist. Der zweite Organisationsantrag ist eine Aufforderung, elektronische Arbeitsebene für Gruppen zu verbessern. So soll es eine „Echtzeit“-Kommunikation geben und einfacher Dokumente in einem Ordnersystem sortiert werden können.        

 

A N M E R K U N G: Du erhältst hier die Antragstexte mit den Empfehlungen der Antragskommission.

Die entgültige beschlossenen Texte sind erhältlich, wenn das Konferenzprotokoll abgezeichnet ist.