Fachgruppe Kommunalverwaltung

Tarifverträge schaffen in Bädern Sicherheit

Tarifverträge schaffen in Bädern Sicherheit

TVöD Bild ver.di TVöD

Tarifverträge in Bäderbetrieben

Tarifvertrtäge schaffen für Beschäftigte aber insbesondere auch für Arbeitgeber Sicherheit. Das Tarifsystem für die Bäder gestaltet sich in Deutschland wie folgt:

  • Betriebe nach TVöD ca. 62% (kommunale Sportbäder und Fremdenverkehr, Bundeswehr)
  • Betriebe nach TV-L ca.  8% (Polizei- / Universitätsschwimmbäder)
  • Betriebe nach TVV (Stadtwerke) ca. 25% (z.B. München, Kassel)
  • Betriebe mit Haustarif: ca. 2 % / hier insbesondere Bäderland Hamburg
  • Betriebe ohne Tarif: ca. 3% hier vor allem Betreiberverträge (z.B. GMF)    

 Bekannte Beispiele von Bäderbetrieben, die aktuell in den TVöD gewechselt sind: Kiel, Bremen, Dresden, Leipzig

Der Vorteil des TVöD: Es gibt eine an die Berufsbildungsstruktur angepasste Eingruppierungssystematik; unselbständige Bäderbetriebe unterliegen ohnehin der Tarifbindung des Trägers.

Zu beachten ist: Die Personalbemessung (Aufsicht, Verkehrssicherungspflicht) und die entsprechende Qualifizierung richtet sich vielfach nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) in der sogenannten Richtlinie 94.05.

Zusätzlich führte das BGH Urteil 2017 zur sogenannten Beweislastumkehr in Bädern zu eine vermehrten Aufbau von Qualifizierung in Bädern.